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Ab 04.05.2020 - Absolutes Feuerverbot aufgehoben

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Absolutes Feuerverbots im Wald, an Waldrändern sowie an Fluss- und Seeufern aufgehoben
Aufgrund der flächendeckenden Niederschläge der letzten Tage wurde die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn zurückgestuft. Die zuständigen Behörden haben deshalb beschlossen, das seit dem 15. April 2020 gültige absolute Feuerverbot im Wald, an Waldrändern sowie an Fluss- und Seeufern im Kanton Solothurn ab sofort aufzuheben.

Quelle: Auszug aus der Medienmitteilung der Polizei Kanton Solothurn vom 04.05.2020 (komplette Mitteilung siehe Anhang) - 

Allgemeine Lage
Seit dem Wochenende fiel immer wieder verbreitet Regen. Die Niederschlagsmengen waren bis auf die Regionen nördlich vom Mittelland ausreichend für eine deutliche Entspannung der Waldbrandgefahr. Mit der Kaltfront, welche neben Regen auch kühlere Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit bringt, ist die Entzündbarkeit aktuell im ganzen Kanton deutlich gehemmt.

Gefahrenbeschreibung (Gefahrenstufe)
In Regionen mit «erheblicher» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 3) können Flächenbrände entstehen - Bezirk Thierstein: erhebliche Wald- und Flurbrandgefahr. Die Streuschicht ist aktuell feucht, trocknet dann aber rasch wieder ab und wird nur noch schwach entzündbarkeitshemmend. Die unteren Bodenschichten sind teils frisch, teils weiterhin trocken. Brandintensität und – tiefe können erheblich sein. Entstandene Feuer können im Boden weiterschwelen. Kronenfeuer sind im Nadelholz bei (niedrigen) Einzelbäumen / Baumgruppen sowie an Hanglagen möglich.

In Regionen mit «mässiger» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 2) können kleine Feuer entstehen. Die Streuschicht ist nass bis feucht und entzündbarkeitshemmend. Die unteren Bodenschichten sind etwas feucht. Brandintensität und –tiefe sind voraussichtlich mässig. Boden- bzw. Lauffeuer, nur selten, Kro-nenfeuer sind im Nadelholz bei (niedrigen) Einzelbäumen / Baumgruppen sowie an Hanglagen vereinzelt möglich.

In Regionen «geringer» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 1) können kleine Feuer nicht ganz ausge-schlossen werden. Deren Ausbreitungsgeschwindigkeit und Brandintensität ist erwartungsgemäss ge-ring. Mit zunehmendem Wind und in dürrer Vegetation kann die Ausbreitungsgeschwindigkeit kurzfristig zunehmen.

Die lokale Waldbrandgefahr kann von der angegebenen generellen Waldbrandgefahr abweichen, insbesondere in südost- bis südwestexponierten Lagen ist sie tendenziell grösser. Bei zunehmendem Wind und / oder in Lagen mit einem grossen Anteil dürrer Vegetation nimmt die Waldbrandgefahr rasch zu.

Entwicklung und Tendenzen
Die nächsten Tage werden nass und kühl: Regenwolken ziehen über den Kanton und bringen Niederschlag. Wegen der flächig vorhanden frischen Vegetation ist nicht mit einem raschen Anstieg der Gefahr zu rechnen.

Die Situation wird laufend beurteilt. Nächste ordentliche Dispositionsbeurteilung am Do, 07.05.2020.

Quelle: Amt für Militär und Bevölkerungsschutz

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